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Präsentationen der Abschlusskonferenz online

Prof. Armin Grunwald
Sprecher
Prof. Dr. Armin Grunwald
+49 0721 608 22500

E-Mail: armin grunwaldQzn1∂kit edu

Prof. Ortwin Renn
Sprecher
Prof. Dr. Ortwin Renn
+49 0711-6858-3970

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Wissenschaftlicher Koordinator
Dipl.-Geograph Jens Schippl
+49 0721 608 23994

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Administrative Koordinatorin
Dr. Marie-Luise Ehls
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Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung. Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit

Die Energiewende in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern, der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie, der rasche Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger und die ambitionierte Steigerung der Energieeffizienz stellen erhebliche Anforderungen an die politisch beschlossene Transformation des Energiesystems. Diese Transformation ist nicht nur eine technische sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung, die in ihrer Wechselwirkung das Gelingen der Energiewende maßgeblich bestimmen wird.

Was sind diese gesellschaftlichen Herausforderungen? Vor allem sind hier zu nennen:

  • notwendige Veränderungen im Nutzer- und Verbraucherverhalten,
  • Akzeptanzprobleme und Konflikte um neue Infrastrukturen wie Speicherkraftwerke und Hochspannungstrassen,
  • Anreizsysteme und geeignete politische und ökonomische Randbedingungen für die erforderlichen Innovationen,
  • der Umgang mit möglicherweise neu auftretenden Risikotypen,
  • die Verbindung formeller Planungsverfahren mit stärkerer gesellschaftlicher Partizipation sowie
  • adäquate Betreibermodelle für dezentrale Energieanlagen.

Dem entsprechend besteht die neuartige Perspektive der Helmholtz - Allianz darin, das Energiesystem in Deutschland in seinem europäischen und internationalen Kontext vor allem von der gesellschaftlichen Bedarfs- und Nutzerseite her zu erforschen und für die auftretenden Probleme Lösungswege zu ermitteln. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Schnittstellen zwischen technischen und sozialen Faktoren, die den Transformationsprozess hin zu neuen Energieinfrastrukturen maßgeblich beeinflussen.
Ausgehend von dieser neuen Perspektive sollen Strategien entwickelt werden, wie der Transformationsprozess effizient und sozialverträglich ausgestaltet werden kann. Neben wissenschaftlicher Erkenntnis wird auf Basis fundierter Forschungsergebnisse „Wissen zum Handeln“ generiert, das in adressatengerechter Form in die gesellschaftlichen Debatten, in Stakeholder-Diskussionen und in die Politikberatung eingebracht werden soll.