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Adaptive Kapazitäten, Pfadkreation und Sektoraler Wandel

Adaptive Kapazitäten, Pfadkreation und Sektoraler Wandel
Ansprechpartner:

Dr. Gerhard Fuchs, Projektleiter

Projektgruppe:

Dr. Gerhard Fuchs, Nele Hinderer, Gregor Kungl, Dr. Mario Neukirch

Partner:

Abteilung für Organisations- und Innovationssoziologie (SOWI VI), Universität Stuttgart

lokalisiertes/dezentralisiertes Energiesystem Das Energiesystem ist ein gutes Beispiel für ein „Großes technisches System“, das durch ein erhebliches Maß an institutioneller Trägheit und pfadabhängiger Entwicklung geprägt ist. Um das System an neue Anforderungen anzupassen, die etwa von der Politik oder der Öffentlichkeit formuliert werden, muss es ein erhebliches Maß an Anpassungsfähigkeit entwickeln. Je verfestigter und komplexer die bestehenden organisatorischen und institutionellen Strukturen sind, desto schwieriger ist es, eine grundlegende Transformation zu erreichen. Das gilt in besonderem Maße für Felder, die durch eng gewobene Netzwerke und kapitalintensive technische Strukturen gekennzeichnet sind – wie eben das Energiesystem.
Transformation muss dabei nicht durch einen einmaligen Impuls und disruptiv stattfinden. Transformation kann auch über viele kleine Anpassungsschritte erreicht werden. Anpassungsschritte finden in länger andauernden Phasen von Diskontinuität und Unsicherheit statt. Während solcher Phasen kann eine Bewegung in Richtung einer neuen, dominanten Feldstruktur stattfinden.
Das Projekt "Adaptive Kapazitäten, Pfadkreation und Sektoraler Wandel" zielt darauf, die treibenden Kräfte, Akteure und Entwicklungen zu analysieren, die in Richtung einer Transformation des Energiesystems gehen bzw. diese Transformation verhindern wollen.

Methodisch werden im Projekt primär Dokumenten- und Datenanalysen angewandt sowie Experteninterviews durchgeführt.