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Regulierung und Anreize

Regulierung und Anreize
Ansprechpartner:

Dr. Paul Lehmann, Projektleiter

Projektgruppe:

Dr. Paul Lehmann, Prof. Erik Gawel, Philipp Massier, Dominik Schober, Dr. Stefan Vögele , Sven Heim, Klaas Korte, Dr. Sebastian Strunz

Partner:

Department Ökonomie, UFZ

Forschungsgruppe Wettbewerb und Regulierung, ZEW

Institut für Energie- und Klimaforschung Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEK-STE), FZJ

Ziel dieses Projektes ist es, die Risiken, die beim Einsatz politischer Steuerungsinstrumente auftreten können, anhand verschiedener Fallstudien zu analysieren. Einerseits werden jene Risiken adressiert, die sich aus Konflikten zwischen dem geförderten Ausbau der erneuerbaren Energien und anderen politischen Zielen mit Relevanz für den Energiesektor ergeben können. Untersucht werden insbesondere drei Aspekte:

  1. Fragen der Versorgungssicherheit (Auswirkungen auf Investitionen in konventionelle Kraftwerke, Regulierung von Kapazitätsmärkten und Grenzkuppelstellen),
  2. ökologische und soziale Konflikte bei der Landnutzung,
  3. sowie Auswirkungen auf die unternehmerische Innovationstätigkeit.

 

Andererseits werden auch solche Risiken betrachtet, die aus dem historisch gewachsenen und teilweise unkoordinierten Nebeneinander mehrerer politischer Steuerungsinstrumente im Energiesektor erwachsen können. Jeweils eine Fallstudie beschäftigt sich hierbei mit dem Instrumentenmix im Strom-, Wärme- und Transportsektor. Für jede der Fallstudien sollen die vorhandenen Risiken bewertet und entsprechende Politikempfehlungen abgeleitet werden.

Zur Bearbeitung der Fallstudien werden überwiegend ökonomische Ansätze verwendet, etwa aus den Bereichen der Energie-, Umwelt-, Industrie-, Innovations- und Institutionenökonomik. Die im Einzelnen angewandten Methoden sind sehr heterogen und orientieren sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Fallstudie. Sie nutzen sowohl qualitative als auch quantitative Analysewerkzeuge.