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Analyse von Konflikten in Planungsprozessen

Analyse von Konflikten in Planungsprozessen
Ansprechpartner:

Jun.-Prof. Gregor Betz, Projektleiter

Projektgruppe:

Jun.-Prof. Gregor Betz, Christian Voigt

Partner:

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), KIT

Weitgehende Transformationen der Nachfrageseite nationaler Energiesysteme werden unausweichlich mit Verhaltensänderungen sowie potentiellen Interessenkonflikten einhergehen. Demnach werden solche Transformationen gesellschaftliche Kontroversen und Debatten auslösen, etwa darüber, welche Veränderungen noch zumutbar und akzeptabel sind, wer die (z.B. finanziellen) Kosten zu tragen hat oder wie die gegensätzliche Werte (finanzielle, ökologische, politische ...) abgewogen und versöhnt werden können.

Dieses Projekt antizipiert und analysiert derartige gesellschaftliche Veränderungen und ihre Reflexion in Form von gesellschaftlichen Diskursen. Ein Einsatz besteht dabei darin, die Kontroversen als Argumentkarten zu analysieren. Die Argumentkartierung – eine vergleichsweise junge und innovative Methode – hat sich bereits bei der Klärung undurchsichtiger und komplexen Debatten bewährt. Die Resultate des Projekts werden daher neue Ansichten in die Struktur gesellschaftlicher Konflikte und Debatten liefern und so zu einem besseren Verständnis öffentlicher Reaktionen auf Veränderungen im Energiesektor beitragen.