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Systemische Risiken in Energieinfrastrukturen

Systemische Risiken in Energieinfrastrukturen
Ansprechpartner:

Dr. Christian Büscher, Projektleiter

Projektgruppe:

Dr. Christian Büscher, PD Dr. Andreas Lösch, Patrick Sumpf, Jens Schippl

Partner:

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), KIT

In den zukünftigen Energieinfrastrukturen sollen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher, insbesondere um die weitere Einbindung erneuerbarer Energien, die Dezentralisierung und Virtualisierung des Energieangebots zu realisieren und zusätzliche Dienste zur Steigerung der Energieeffizienz anzubieten. Die IKT-Infrastrukturen konvergieren zunehmend mit den Energieinfrastrukturen („Smart Grid“) und den Verkehrsinfrastrukturen („E-Mobility“). Derartige Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Infrastrukturen, ebenso Governancestrukturen mit einer Vielzahl von Akteuren auf mehreren Ebenen, können zu komplexeren, unsicheren und uneindeutigeren Konstellationen führen, die systemische Risiken hervorrufen können.

Das Forschungsprojekt hat die Ziele, systemische Risiken im Energiebereich zu identifizieren und Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Governancestrukturen zur Handhabung von systemischen Risiken zu erarbeiten. Dazu werden die Wechselbeziehungen und die sich gegenseitig beeinflussenden Entwicklungen und Transformationen von Technologien, politischen und regulativen Strukturen sowie der institutionellen und organisatorischen Arrangements aus der Perspektive der Risikoforschung analysiert.