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Wahrnehmung und Akzeptanz von Tiefengeothermie in Deutschland (Arbeitstitel)
Doktorandin: Christina Benighaus
Betreuerin: Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn
Starttermin: September 2012

Kurzdarstellung

Geothermie umfasst Chancen und Risiken, die von unterschiedlichen Akteuren je nach Deutungsmuster (Frames) unterschiedlich wahrgenommen und eingeordnet werden. Die Akteure stellen ihre Vorstellungen von Geothermie mit Ereignissen und medialer Berichterstattung in einen Zusammenhang und interpretieren oder bewerten diese Technologie in unterschiedlichen Frames. Je nach Framing-Prozess kann sie als Chance und technischer Fortschritt, die einen nachhaltigen Einsatz als erneuerbare Energie bietet, angesehen werden oder sie kann auch als eine Gefährdung für Mensch und Umwelt wahrgenommen werden. Um Empfehlungen für die Kommunikation auszusprechen, ist es notwendig, die unterschiedlichen Frames der Akteure zu kennen.

Die Arbeit analysiert die subjektive Wahrnehmung der unterschiedlichen Akteursgruppen und arbeitet den Einfluss und die Konsequenzen, die sie auf den politischen Diskurs zu Geothermie haben, heraus. Aus der Untersuchung sollen in einem integrativen Schritt normative Rückschlusse zur Kommunikation abgleitet werden.